Einführung in die Migration von Benutzerprofilen

Was sind Benutzerprofile?

 

Benutzerprofile enthalten die individuellen Anpassungen eines Benutzers zur Darstellung und Funktion, der von ihm genutzten Anwendungen. Dies umfasst zum Beispiel Standard-Formatierungen, Templates, E-Mail-Signaturen, Einstellungen zur Dateiablage, Shortcuts, Makros und Add-Ins, Hintergrundbilder, Skins, Schriftgrößen oder andere Betriebssystemeinstellungen. Diese Konfigurationen erleichtern den Benutzern die Arbeit und helfen ihnen, komfortabel mit den benötigten Programmen zu arbeiten.

 

Warum sollen Benutzerprofile migriert werden?

 

Bei einer Migration wird in der Regel das Betriebssystem geändert, wodurch Applikationen neu installiert werden müssen. Hierbei gehen die individuellen Einstellungen der Benutzer verloren, denn das neu installierte Betriebssystem startet mit einem leeren Standard-Profil.

Auf die Benutzer wirkt dies wie ein Rückschritt: Alles sieht anders aus, ihre praktischen und gewohnten Einstellungen fehlen, sie werden aus ihrem gewohnten Arbeitsfluss gerissen – die Produktivität sinkt. Die Wiederherstellung der spezifischen Konfiguration braucht viel Zeit. Üblicherweise wird zusätzliche Hilfe durch das User-Helpdesk eingefordert. So entstehen im Rahmen einer Migration signifikante Folgekosten, welche durch eine Profilmigration vermieden werden.

 

Wie hoch sind die Folgekosten für nicht migrierte Benutzerprofile?

 

Die Folgekosten errechnen sich aus mehreren Faktoren: der Anzahl der betroffenen Benutzer, der Anzahl der verwendeten Applikationen, der durchschnittlichen Zeit für die Wiederherstellung der Einstellungen, dem Grad der Unterstützung durch das Userhelpdesk, sowie den Arbeitskosten für die betroffenen Mitarbeiter und den IT-Support.  Grundsätzlich gilt: Je größer eine Organisation, desto höher sind die Folgekosten einer unvollständigen Migration.

Hinzu kommt die Frustration der Benutzer über die unkomfortable Situation nach der Migration, welche leicht dazu führt, dass Innovationen in der IT verallgemeinernd negativ wahrgenommen werden.

 

Warum brauche ich Profile Migrator?

 

Bei einer Migration müssen die Daten der Benutzerprofile, sowie die Informationen über die Konfiguration der Applikationen, vom alten auf das neue Betriebssystem übertragen werden. Da es jedoch keinen Standard dafür gibt wie Applikationen die individuellen Benutzereinstellungen speichern, werden die Konfigurationen von jeder Applikation anders verarbeitet – selbst die einzelnen Microsoft Office Anwendungen und verschiedenen Programmversionen verfahren hier unterschiedlich.

Es ist daher sehr kompliziert, für alle erforderlichen Daten zu erfassen, wohin die Applikation sie geschrieben hat und an welchen Stellen die neue Version der Applikation die Daten auf dem Zielsystem erwartet. All diese Informationen müssen erfasst und verarbeitet werden, um die individuellen Benutzereinstellungen migrieren zu können.

Profile Migrator löst dieses Problem mit einer innovativen, von sepago entwickelten Technologie: Dadurch kann für jede Anwendung in einer ACS-Datei (ACS = Application Configuration Set) dokumentiert werden, wie die Benutzereinstellungen durch welche Softwareversion gespeichert werden. Unter Rückgriff auf die Informationen aus den ACS-Dateien kann Profile Migrator dann die gewünschten Benutzereinstellungen migrieren.

Profile Migrator bietet also eine grundlegende Lösung für die Migration von Benutzerprofilen und ist nicht auf ein vorgegebenes Set von ausgewählten Applikationen limitiert. Zudem migriert die Software neben den Benutzereinstellungen auch Benutzerdaten. Somit wird all das, was einen individuellen Arbeitsplatz prägt, migriert.

 

Welche Migrationen unterstützt Profile Migrator?

 

Profile Migrator unterstützt die Migration von Benutzerprofilen auf Clients, Servern sowie von Clients zu Servern, ab den Microsoft Betriebssystemen Windows XP beziehungsweise Server 2003. Eine Migration von Windows Vista auf Windows 10 beziehungsweise von Windows Server 2003 auf Server 2016  ist ebenso möglich. Zusätzlich können die Benutzerkonten auch über Domänengrenzen hinweg migriert werden.

Ebenfalls unterstützt wird die Migration von Benutzerprofilen bei der Virtualisierung von Desktops und Servern, sowie bei der Einführung von 64 Bit-Systemen, sowie bei einer Migration in die Cloud. In allen Szenarien können Benutzerdaten auch über verschiedene Softwareversionen hinweg migriert werden.

 

Worin unterscheiden sich Profile Migrator von verfügbaren Migrations-Tools?

 

Profile Migrator ist eine Enterprise Software, die es den Projektverantwortlichen in der IT erlaubt, ein Migrationsprojekt exakt nach ihren Vorstellungen auszuführen. So kann das Programm auch im Command-Line-Modus ausgeführt, oder in Software-Deployment-Suites, wie Microsoft SCCM integriert werden. Die Tatsache, dass Profile Migrator praktisch alle aktuellen Migrationsszenarien meistert, und nicht auf ein vorselektiertes Set von Applikationen limitiert ist, oder nur spezielle Migrationsszenarien abbildet, unterstreicht die Leistungsfähigkeit.

Über die grafische Benutzeroberfläche ist Profile Migrator für professionelle Administratoren praktisch intuitiv zu benutzen, so dass keine intensive Einarbeitung in die Software, respektive das Engagement von externen Beratern, erforderlich ist. Das umfassende Angebot an ACS-Dateien für weitverbreitete Standard-Software ermöglicht für viele Anwender eine Profilmigration „out of the Box“.

Indem Profile Migrator nur ausgewählte Benutzereinstellungen und -daten migriert, findet mit der Profilmigration zugleich eine Profilbereinigung statt, so dass auf den neuen Systemen nicht mehr benötigte Teile der Benutzerprofile zurückgelassen werden. Dank der unkomplizierten Handhabung kann Profile Migrator also auch gezielt zur Profilmigration oder zur Wiederherstellung von Benutzerprofilen eingesetzt werden.

 

Zusammengefasst, welche Vorteile bietet die Migration von Benutzerprofilen?

 

Mit der Migration von Benutzerprofilen stellen Sie die Business-Kontinuität sicher und reduzieren die Folgekosten Ihrer nächsten Migration signifikant. Sie sichern die Zufriedenheit Ihrer Benutzer und machen Ihr Migrationsprojekt zum vollen Erfolg. Sie steigern insgesamt die Akzeptanz von Innovationen in der IT.